Praxis-Schwerpunkte

Unsere Schwerpunkte sind Diagnostik und Therapie …

  • aller Formen von Nierenerkrankungen

    Nierenerkrankungen entstehen akut (innerhalb kurzer Zeit) oder chronisch (also über einen längeren Zeitraum). Eine Schädigung der Nieren kann u.a. verursacht werden durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Medikamente, Bakterien, Viren oder autoimmunologische Erkrankungen. Die sorgfältige Abklärung der jeweiligen Ursache einer Nierenerkrankung ist die entscheidende Voraussetzung für die Auswahl einer wirksamen Therapie.

    Häufige klinische Fragestellungen:

    • zuviel Eiweiß im Urin (Proteinurie)
    • Blut im Urin (Hämaturie)
    • Chronische Nierenentzündung (Glomerulonephritis)
  • des Bluthochdrucks, auch des sogenannten therapieresistenten Bluthochdrucks

    Bluthochdruck ist eine „Volkskrankheit“ und es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland über 30 Millionen Menschen davon betroffen sind. Definitionsgemäß liegt eine arterielle Hypertonie vor, wenn wiederholt unter Ruhebedingungen systolische Blutdruckwerte über 139 mmHg oder diastolische Werte über 89 mmHg gemessen werden. Langjährig erhöhte Blutdruckwerte schädigen die Gefäße, mögliche Folgen sind u.a. Schlaganfall und Herzinfarkt. Da die Nieren viele Blutgefäße aufweisen werden sie ebenfalls durch eine arterielle Hypertonie geschädigt. Als Nephrologen und Hypertensiologen sind wir spezialisiert auf die Ursachenabklärung und Behandlung insbesondere von schwer einstellbarem Bluthochdruck.

    Häufige Fragestellungen:

    • der Blutdruck ist nicht einstellbar, was steckt dahinter? Sekundäre Hypertonie?
    • welche Medikamentenkombination ist sinnvoll und verträglich?
    • wie verhindere ich Medikamentennebenwirkungen?
  • Weiterbehandlung der Patienten nach Nierentransplantation

    Die Nierentransplantation kommt bei Menschen in Frage, deren Nieren nicht mehr fähig sind, den Körper ausreichend zu entgiften. Durch eine Nierentransplantation kann eine drohende Dialysepflicht verhindert werden bzw. eine bereits begonnene Dialysetherapie wieder beendet werden. Bei den meisten Patienten wird eine Niere eines hirntoten Spenders verpflanzt. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte „Lebendspende“, bei der eine gesunde Person eine Niere spendet. Seit einigen Jahren werden Nieren-Lebendspenden auch bei inkompatiblen Blutgruppen durchgeführt.

    Bei Typ 1-Diabetikern, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können Niere und Bauchspeicheldrüse gleichzeitig transplantiert werden, dadurch ist im Idealfall auch die Zuckerkrankheit geheilt.

    Bei Patienten über 65 Jahre besteht die Möglichkeit der Aufnahme in das „Senior-Programm“, wodurch sich die Wartezeit erheblich verkürzt.

    Vor jeder Organtransplantation muss eine gründliche Untersuchung des Organempfängers erfolgen, damit nach der Transplantation möglichst keine Komplikationen auftreten. Die Nachsorge transplantierter Menschen ist ebenfalls sehr wichtig. Bei einer optimalen Betreuung nierentransplantierter Menschen ist eine gute Funktion des Spenderorgans auch 15 Jahre nach der Transplantation inzwischen keine Seltenheit mehr.

    Häufige Fragestellungen:

    • ich hätte einen Lebendspender, was ist zu tun?
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